Zeugnisse von Teilnehmern der Gebetsschule


Die Exerzitien der Gebetsschule in der vergangen Woche haben einen wunderbaren Nachhall in diesen Tagen und hoffentlich noch recht lange.

Lisa T.


Ich fühlte mich: geborgen, vielseitig geistig angesprochen, gut untergebracht und beköstigt. Die Aussetzung war dabei Tankstelle mit Tiefenwirkung!! Dem Team danke ich für behutsame Führung und Leitung.

Juliane H.


Dieses Wochenende war sehr wichtig für mich. Ich fand in der Gruppe eine Gemeinschaft, die auf genau dieselbe Weise auf Gott zugeht und ihn wirken lässt wie ich selbst es versuche und die dabei sogar noch viel weiter geht. Ich möchte ich mich auch dafür bedanken, wie herzlich Schwester Theresia und Schwester Mechthild mich aufgenommen hatten. Auch für meinen Zimmernachbarn war ich Gott dankbar.

Reiner M.


Reinhold K., von seinen Eltern nicht religiös erzogen, hatte ein Leben lang keinen Bezug zur Kirche. Er beichtete während der Gebetsschule zum ersten Mal in seinem Leben und sagte danach:

 

Ich bin wie neu geboren. Ich habe endlich Frieden gefunden und konnte zum ersten Mal in meinem Leben frei von Sorgen schlafen. Gott hat mich hierher geführt.


Wie beginnt der Tag nach den Exerzitien der Gebetsschule? Nein, nicht mit dem Frühstück wie sonst, sondern mit Lobpreis und Gebet, nicht eineinhalb Stunden, nur 15 Minuten, aber eben anders als vorher. Ich bin der Meinung, dass das Programm nicht zu dicht war, sondern fand gerade den kontinuierlich geprägten Ablauf sehr hilfreich. Die Zeit dazwischen reichte gut für einen kleinen Spaziergang oder auch mal einige Minuten Ausstrecken auf dem Bett. Das Schweigen, vor dem ich mich als mehr extrovertierter Mensch etwas fürchtete, tat ja so gut. Man spürte trotzdem eine Verbindung, hatte ein Gruppenerlebnis, eine Kommunikation mit den anderen.

 

Hildegard F.


Herzlichen Dank für die lehrreichen Vorträge und die schöne Musik. Ich habe sehr viel von dieser Woche mitgenommen, welches ich jetzt im Alltag einüben möchte. Ich wurde reich beschenkt.

Angelina U.


Persönlich neues Glauben(er)leben hat mir sicherlich, dass Nachtgebet gegeben. Dass ich tagsüber nicht alle Programmpunkte mitgemacht haben, ist sicherlich nicht den Nachtgebeten zu zuschreiben. Vielmehr, denke ich, habe ich es an diesen Tagen einmal für mich in Anspruch genommen einfach nur vor Gott zu ruhen, sprich zu schlafen so lange ein Schlafbedürfnis da war.

Die Exerzitien habe ich genossen, um mal wieder Kraft bekommen über ein persönliches Glaubenserlebnis. Das Schweigen während der Zeit war ungewohnt, aber sicherlich sehr hilfreich, um in der knappen Zeit zu einer tieferen Glaubenserfahrung zu kommen.

Peter R.


Ein Wochenende ist wirklich sehr kurz – aber trotzdem sehr wirksam.

Gerne würde ich noch ein paar Gedanken im Nachgang des Wochenendes loswerden: Ich war erschüttert, wie schmerzhaft doch noch die Wunden sind, wenn ich sie betrachte. Ich dachte, sie wären schon mehr verheilt. Nach dem Heilungsgebet habe ich im Zimmer die Bibel aufgeschlagen, um zu sehen, was Jesus mir sagt: Ich schlug das Buch Tobit auf, den Anfang.

Mein erster Impuls war: also wie soll das passen, keine Ahnung was mit diesem alttestamentlichen Tobit ist, das hat bestimmt nichts mit mir zu tun, und ich wollte schon die Bibel wieder zuschlagen um eine „passendere“ Stelle zu finden. Doch dann begann ich trotzdem zu lesen, von Beginn an. Im dritten Kapitel dann hat es mich getroffen wie ein Schlag: Es wird von Tobit berichtet - und gleich darauf von Sara - dass beide zu Gott flehten, sterben zu dürfen. Genauso ging es mir. […] Gott hat geholfen und er hilft weiter. Ich möchte niemals daran zweifeln und immer fest vertrauen. Daran arbeite ich. Für diese Erkenntnis, dass Gott wirklich hilft und die Bestätigung durch den Bibeltext, habe ich Jesus gedankt. Ich sagte, Jesus, wenn Du willst, dann danke ich Dir auch heute Nacht in der Anbetung. In der ersten Nacht bin ich einige Male aufgewacht, aber es war mir kalt und ich wollte deswegen nicht aufstehen. In der zweiten Nacht dann wurde ich wach, weil es mir einfach zu warm war. Ich schlug die Bettdecke weg, um Abkühlung zu bekommen und plötzlich dachte ich, es ist so warm, Du kannst auch aufstehen, und in der Anbetung „abkühlen“, so kannst du eh nicht weiterschlafen. Ich stand auf und war es genau 3:02 Uhr. Soweit die wunderbare Geschichte. Preis sei dem Herrn.

Tina B. (Name geändert)