Unsere Zukunftsvision

Kloster Wettenhausen - ein besonderer Ort


Unser Ziel ist es, die Klosteranlage zu sanieren, zu revitalisieren und für kommende Generationen nicht nur zu erhalten, sondern auch erlebbar zu machen. Das Kloster entwickelt sich so langfristig zu einem offenen und lebendigen Zentrum für die Bürger aus der Region und Besucher von Nah und Fern.

Nutzungsplan Klostergelände
Nutzungsplan Klostergelände

Zu diesem Zweck entstehen auf dem historischen Grund des Klostergeländes verschiedene Begegnungsstätten, die sich ideal ergänzen: Räume für Bildung, Kultur und Tagung sowie für Gastfreundschaft, aber auch Orte des Glaubens und der Natur.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen sich hier und machen das Kloster zu einem besonderen Ort.


Ort des gelebten Glaubens

Seit 1.000 Jahren ist das Kloster ein geistliches Zentrum, das bis ins 19. Jahrhundert von Augustinerchorherren und ab 1865 von Dominikanerinnen belebt und geprägt worden ist. In dieser Tradition soll es auch weiterhin eine Schwesterngemeinschaft beherbergen und so ein Ort des Gebetes, der Besinnung und der Einkehr für Gläubige und Suchende sein.

 

Die Schwestern sowie die dem Kloster angegliederte Dominikanische Laiengemeinschaft haben eine Vision für die Zukunft: Mit der Jüngerschule und vielen weiteren spirituellen Veranstaltungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, verwirklichen sie das apostolische Ordensideal des hl. Dominikus und leisten zugleich einen Beitrag zur Neuevangelisierung in der Diözese.

Das Kloster bleibt damit auch ein Kloster – ein Ort des gelebten Glaubens.


Ort für Bildung, Kultur, Tagung

Das Kloster pflegt eine lange Tradition als Bildungs- und Kulturort und ist als solcher auch heute ein wichtiges Zentrum für die Region. Daran wollen wir mit dem Aufbau eines Klostermuseums und der Etablierung eines regelmäßigen Veranstaltungsprogramms anknüpfen.

 

Neben der Verbundenheit zum benachbarten St.-Thomas-Gymnasium und dem Kneipp-Kindergarten ist außerdem die Zusammenarbeit mit universitären Einrichtungen in Planung, um Wissenschaft und Forschung im Kloster zu verankern.

 

Inmitten der historischen Klosteranlage stehen zudem die unterschiedlichsten Begegnungsorte für Veranstaltungen zur Verfügung, z. B. für Ausstellungen, Konzerte, Tagungen oder festliche Veranstaltungen:

Das Kloster mit seinem einmaligen Ambiente ist auch in Zukunft ein Ort für Bildung, Kultur und Tagung.


Ort der Gastfreundschaft

Für unsere Gäste aus nah und fern, braucht es eine zeitgemäße Klostergastronomie und Unterkünfte zum Wohlfühlen.

Unser Gastronomie- und Beherbergungskonzept wird im ehemaligen Ökonomiebereich des Klosters umgesetzt werden und beinhaltet in unterschiedlichen Ausbaustufen folgende Elemente:

  • Klostergaststätte mit ca. 150 Sitzplätzen und Biergarten
  • Gästehaus mit ca. 40 Zimmern
  • Bereich für Kinder- und Jugendgruppen
  • Veranstaltungsstadel mit 170 Sitzplätzen
  • Kleinbrauerei

Wir schaffen für unsere Besucher eine zeitgemäße Aufenthaltsqualität - einen Ort der Gastfreundschaft.


Ort der Natur

Auch zukünftig werden Teile des Gartens ein Ort für Stille und Einkehr sein.

Gleichzeitig möchten wir zusammen mit staatlichen und universitären Partnern im Klostergarten ein Zentrum für die biologische Vielfalt von Nutzpflanzen aufbauen, da dieses kulturelle Erbe durch eine industrialisierte Landwirtschaft zunehmend bedroht ist:

  • Über das Schulungszentrum finden Vernetzung sowie Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um den Anbau statt.
  • Eine Verkaufsstelle und die Organisation von Saatgut- und Setzlingsmärkten macht die Sortenvielfalt für jedermann verfügbar.
  • Eine Samenbibliothek sowie die Pflege eines Schau- und Vermehrungsgartens bewahren die Grundlage dieser Nutzpflanzenvielfalt für die Generationen von morgen.

Bewahrung der Schöpfung und Einkehr – das ist unser Ort der Natur.

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