Klostermarkt am 1. März

Regional Einkaufen und Genießen - Klostermarkt am Freitag, den 1. März von 15-18 Uhr 

Auf dem Klostermarkt erwartet Sie ein schönes Sortiment ausgewählter Marktstände - allesamt Direktvermarkter aus der Region! Neben Blumen, Käse, Gemüse, Backwaren, Feinkost, Fisch-, Fleisch-, Wurst- und Wildspezialitäten, ist auch diesmal für Ihr leibliches Wohl mit Herzhaftem sowie Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.  

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Einkleidung Sr. Veritas

Die Dominikanerinnen in Wettenhausen haben Zuwachs bekommen. Pia ist jetzt Sr. M. Veritas.

 

Gottes Segen für den Weg!

 

 

Frohe und gesegnte Weihnachten

Liebe Freunde des Klosters Wettenhausen, liebe Interessierte an unseren Veranstaltungen,

das Weihnachtsfest ist vorüber, aber das Mysterium der Menschwerdung Gottes in unsere Welt hinein bleibt immer präsent. Deshalb möchte ich Ihnen auch jetzt noch nachträglich von Herzen die Gnade dieses wunderbaren Geschehens wünschen: Möge Gott in Ihrem Herzen geboren werden und dort sein Licht und seine Freude ausstrahlen.

Ich habe in diesen Tagen eine Weihnachtskarte erhalten, die mich sehr berührt hat, und möchte sie mit Ihnen teilen:

Was wir auf dem Bild von Lorenzo Lotto um 1534 sehen ist nur äußerlich das anmutige Spiel eines Kindes mit einem Schäfchen. In Wirklichkeit haben die Künstler des Mittelalters und der frühen Neuzeit mit solchen Darstellungen tiefe theologische Zusammenhänge zum Ausdruck gebracht. Ich will nur eine von ihnen nennen, die sich mir spontan aufdrängte, als ich das Bild betrachtete: Gott ist Mensch geworden, in Jesus Christus, in einem kleinen Kind, um, wie er schon durch den Propheten Ezechiel voraussagen ließ, seine verlorengegangenen Schafe selber zu suchen (vgl Ez 34,11). Die damaligen Hirten, von denen Ezechiel spricht, waren die Könige und religiösen Führer des Volkes Israel. Sie hatten ihre Hirtensorge nicht wahrgenommen. Sie hatten zugelassen, dass das Gottesvolk seine religiöse Orientierung verlor, dass es sich auf der Suche nach geistlicher Nahrung in den Höhen und Tiefen falscher Heilsangebote verirrte, dass es auseinanderfiel und sich zerstreute und schließlich die Beute wilder Tiere, d.h. Opfer des Machtstrebens der damaligen Großmächte des Orients, wurde. Doch Gott hatte Mitleid mit diesen orientierungslosen und ausgelieferten Menschen und versprach: Ich werde selber kommen, um meine Schafe zu suchen und sie herauszuführen aus allen finsteren Orten, wohin sie sich zerstreut haben. Ich werde selber kommen, um sie wieder zusammenführen und auf eine gute Weide zu bringen. Ich werde selber ihr Hirt sein. „Die verlorengegangenen Tiere will ich suchen, die Vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist“ (Ez 34,16).

 

Als Gott in Jesus Christus Mensch wurde, hat er genau das wahr gemacht: Er hat einem jeden einzelnen von uns – denn wir gehören alle seit der Taufe zu seiner Herde – seine ganze Zuneigung und Liebe geschenkt. Er wird uns aus all unseren dunklen Verstrickungen und Bindungen herausholen, er wird unsere Wunden durch seine Liebe und Zuneigung heilen und er wird uns die Nahrung geben, die uns wirklich kräftigt. Wir werden nicht mehr länger herumirren auf der Suche nach einem irrlichternden Glück, sondern geborgene Glieder seiner Herde sein. Ist das nicht ein wunderbares Geschenk, das Gott uns an Weihnachten macht? Ergreifen wir dieses Geschenk und sind wir ihm dankbar, dass er uns in seine Herde, die Kirche, hineingeführt hat. Die Karte mit dem spielenden Jesuskind möge Sie immer an diese große Liebe Gottes erinnern, für die Gott so viel auf sich genommen hat: die Erniedrigung des allmächtigen Gottes, der im Licht wohnt, in die Schwachheit des Menschseins hinein, das in Finsternis und Todesschatten liegt und dort zugrunde gehen würde, wenn Gott nicht Mensch geworden wäre.

 

Liebe Grüße und Segenswünsche von den Schwestern von Wettenhausen,

 

Sr. Theresia Mende OP

Berufungswochenende vom 08.-10. Dezember 2023

Hast du dich schon mal gefragt, welchen besonderen Plan der Liebe Gott mit dir und deinem Leben hat? Überlegst du, ob das Leben als Ordensschwester deine Form der Nachfolge Jesu sein könnte?

 

Dann ist das Berufungstreffen am 3. Adventswochenende genau das Richtige für dich. In der Gemeinschaft mit anderen suchenden jungen Frauen und den Dominikanerinnen vom Kloster Wettenhausen kannst du dem Thema Berufung Raum geben in deinem Herzen. Dabei helfen dir die Impulse, Gebetszeiten, der Austausch und, wenn du magst, das persönliche Einzelgespräch, in dem du gemeinsam mit einer Schwester oder Pfr. Rietzler auf deinen Weg mit Gott schauen kannst. In der heiligen Messe, der Anbetung, der Bibelbetrachtung und der Beichte darfst du Gott begegnen und dich von ihm führen lassen.

 

Ort: Dominikanerinnenkloster Wettenhausen, Dossenbergerstr. 46, 89358 Kammeltal, www.klosterwettenhausen.de

 

Verantwortlich: Sr. Mechthild Steiner OP, Sr. Lucia Goncalves OP

 

Geistliche Begleitung: Pfr. Daniel Rietzler

 

Info und Anmeldung: 08223/400442 oder 0176/86273947,  sr.mechthild@klosterwettenhausen.de 

 

Wir freuen uns auf Dich!

 

Rosenkranzfest am 7.Oktober

Herzliche Einladung zur Patrozinium-Feier unseres Klosters! Höhepunkte sind das Pontifikalamt und die anschließende Lichterprozession.

Vorprogramm: Freitag, 06.10.:

ab 15:00 Uhr während des Klostermarkts: Rosenkranzknüpfen mit den Kindern (Sr. Magdalena)

 

Programm: Samstag, 07.10.2023

  • Ab 15:00 Uhr Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen und / oder Pilgeressen in der Gaststätte

  • 17:30 Uhr Vesper in der Pfarrkirche (Vorsitz: Weihbischof Florian Wörner, gesungen von den Schwestern)

  • 18:00 Uhr Freudenreicher Rosenkranz in der Pfarrkirche

  • 19:00 Uhr: Pause. Während der Pause, ab 19:00 Uhr, Kinderprogramm am Rosenkranzaltar mit Sr. Magdalena: Die Kinder bringen ihre Rosenkränze mit, beten, singen. Sie ziehen dann um 19:30 Uhr mit Herrn Weihbischof und den Priestern in die Kirche ein, werden vorne bei der Marienstatue, zusammen mit ihren Rosenkränzen, gesegnet

  • 19:30 Uhr Pontifikalamt in der Pfarrkirche (Weihbischof Florian Wörner, Dekan Klaus Bucher, Pfr. Johannes Reiber u.a.)

  • Ca. 21:00 Uhr Lichterprozession (Weihbischof Florian Wörner, Pfr. Johannes Reiber u.a.)

  • 22:00 Uhr Abschluss mit Marienweihe in der Pfarrkirche (Vorsitz: Weihbischof Florian mWörner)

Tag des offenen Denkmals am 10.09.

Beim „Tag des offenen Denkmals“, am Sonntag, 10. September, öffnet auch das Kloster von 11:00 bis 16:00 Uhr seine Pforten. Der Kaisersaal und das Klostermuseum können besichtigt werden. 

 

Für das leibliche Wohl sorgt die Klostergaststätte, musikalisch umrahmt vom Musikverein Wettenhausen.

Lobpreiskonzert der Klosterband

"Für dich will ich mein Loblied singen, Herr!"

 

LOBPREISKONZERT 

der Klosterband zum Mitsingen

 

Sonntag, 16.07.2023, 15.00 Uhr, Kaisersaal

 

Musik ist was für alle Herzen und erfreut sogar das Herz Gottes. Darum singen und spielen die musikbegeisterten Schwestern an diesem Nachmittag gemeinsam mit Freunden, Mitarbeitern und den Konzertbesuchern Loblieder für Gott. Neben wunderbaren Lopbreislieder zum Zuhören und und Eigenkompositionen der Schwestern gibt es auch wieder Lieder zum Mitsingen oder Mitmachen.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Eintritt frei, Spenden erbeten!

 

 

Ehemaligentreffen der Thomasianer im Kloster Wettenhausen und dem St.-Thomas-Gymnasium

Ehemaligentreffen der Thomasianer am 24. Juni 2023

09.30 Uhr Gottesdienst (Münster oder Kreuzgang), anschließend Sektempfang

11.00 Uhr "Die Thomasianer musizieren...", Ehemaligenkonzert im Kaisersaal

12.30 Uhr Möglichkeit zum Mittagessen im Speisesaal der Schule, Anmeldung bis 19.06.2023 per Email: tagesheim.wettenhausen@thomas-gymnasium.de, anschließend Schulhausführungen, Verweilen im Park

14.30 Uhr Kaffee und Kuchen in der Klostergaststätte/Biergarten, Möglichkeit zum Besuch des Klostermuseums, Klosterführung (bitte vorab Terminvereinbarung mit Kloster Tel. 08223-4004-33 oder per Email: anja.elsaesser@klosterwettenhausen.de)

 

Kreuzweg mit biblischen Betrachtungen

Kreuzweg mit biblischen Betrachtungen und Bildern aus dem Kloster der Dominikanerinnen in Wettenhausen.

 

 

 

Jede Station des Kreuzwegs besteht aus einer Betrachtung und einem anschließenden Gebet. Schwester Theresia geht in der Betrachtung der einzelnen Stationen auch auf das biblische Geschehen ein. Dieser Kreuzweg ist besonders geeignet für das persönliche Beten und Betrachten der einzelnen Stationen.


 

Zum leichteren Auffinden der einzelnen Stationen ist das Video entsprechend der einzelnen Stationen in Kapitel unterteilt, die Sie sich auch einzeln ansehen können.

 

00:00 Kreuzweg – Einführung

02:42 Station 1 – Jesus wird von Pilatus zum Tode verurteilt

09:15 Station 2 – Jesus nimmt das Kreuz auf sich

14:00 Station 3 – Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

20:59 Station 4 – Jesus begegnet seiner Mutter

26:40 Station 5 – Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

32:03 Station 6 – Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

38:17 Station 7 – Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

43:49 Station 8 – Jesus spricht zu den weinenden Frauen

49:05 Station 9 – Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

54:24 Station 10 – Jesus wird seiner Kleider beraubt

1:00:26 Station 11 – Jesus wird ans Kreuz genagelt

1:07:03 Station 12 – Jesus stirbt am Kreuz

1:14:44 Station 13 – Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

1:21:00 Station 14 – Jesus wird ins Grab gelegt

 

 

 

Betrachtungen: Sr. Dr. Theresia Mende OP, Priorin

Sprecherinnen der Gebete: Sr. Lucia Goncalves de Quadros OP,  Sr. Mechthild Steiner OP

Video und Produktion: Hans Jeitner

Musik: Johannes Steber

Wir trauern um Sr. Henrica


Klosterkrippe & Krippencafé

Die Klosterkrippe kann vom 26.12.2022 bis 02.02.2023 täglich von 13:30 - 17:00 Uhr besichtigt werden.

 

Das Krippencafé im Mühlenstüble hat vom 30.12. - 29.01. immer Freitag - Sonntag jeweils von 14:00 - 17:00 Uhr geöffnet. 

 

 

Frohe Weihnachten

Sr. Theresia zur neuen Priorin gewählt

Heute standen im Kloster Wahlen an: Nach 12jähriger Amtszeit übergibt die bisherige Priorin Sr. Amanda den Staffelstab an ihre bisherige Sub-Priorin Sr. Theresia. Gleichzeitig übernimmt Sr. Amanda den Dienst der Sub-Priorin.

 

Das bisherige Führungsduo bleibt uns also erhalten - nur mit umgekehrten Rollen.


Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen! 

 

 

 

 

Er ist auferstanden; er ist nicht hier.

Aufgenommen nach der blindwütigen Beschädigung des Kalvarienbergs am 18.03.2022
Aufgenommen nach der blindwütigen Beschädigung des Kalvarienbergs am 18.03.2022

... und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war.

Aufgenommen nach der blindwütigen Beschädigung des Kalvarienbergs am 18.03.2022
Aufgenommen nach der blindwütigen Beschädigung des Kalvarienbergs am 18.03.2022

Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links.

Nehmt, das ist mein Leib.

Einkleidung Sr. Johanna

Am Wochenende gab es einen besonderen Freudentag: 

 

Nachdem unsere Irmi die Bitte um Aufnahme ins Noviziat ausgesprochen hatte, wurde ihr von Sr. Amanda ihr neues Gewand übergeben.

 

Dann folgte der von allen Mitschwestern mit Freude und Spannung erwartete Moment der Namensgebung – und aus der Postulantin Irmi wurde die Novizin Sr. M. Johanna.

Einkleidung von Sr. Magdalena

Am Fest heiligen Dominikus, am 8, August 2020, hatten wir die Freude Sr. Maria Magdalena im Rahmen der feierlichen Vesper in das Noviziat aufzunehmen.

Ein wahrer Freudentag für Sr. Madgslena, unsere ganze Gemeinschaft und Sr. Magdalenas Familie und Freunde. Dank sei Gott für seine Gnade der Berufung!

 

Bitte beten Sie mit uns für Sr. Magdalena, dass sie im Noviziat immer tiefer in die liebende Hingabe an Gott hineinwachse:

 

Herr, segne unsre Schwester Magdalena, die mit Entschlossenheit und liebendem Herzen auf Deinen Ruf geantwortet hat. Stärke sie in der Treue, Dir nachzufolgen und den Menschen zu dienen. Amen.


Sr. Magdalena

Ich heiße Sr. Magdalena Braun, bin 25 Jahre alt und komme aus Pfraunstetten, einem kleinen Dorf am Rande der Schwäbischen Alb, welches zwischen Ehingen und Ulm liegt. Mit meinen drei Brüdern bin ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern aufgewachsen und habe die Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen. Anschließend habe ich auch über vier Jahre in diesem Beruf gearbeitet, bevor ich im Februar nach Wettenhausen zog. Am 13.02.2020 wurde ich dann ins Postulat der Dominikanerinnen von Wettenhausen aufgenommen.

 

Als ich mir vor einigen Jahren Gedanken über meine Zukunft machte, hatte ich viele spannende Ideen. Ein Wunsch zog sich aber überall hindurch. Es war diese tiefe Sehnsucht, wirklich glücklich sein zu wollen. In einem Gespräch erzählte ich dies niemand geringerem als Jesus selbst. Im Vertrauen, dass er mich an den Platz führt, an dem ich wirklich ankommen, ganz ich selbst und ehrlich glücklich sein kann, übergab ich ihm die Führung meines Lebens. 

 

Nach dreieinhalb Jahren war es dann soweit:

 

Als ich allein in einer Kapelle bei der Eucharistischen Anbetung war, fragte Jesus mich, ob ich mein ganzes Leben mit ihm verbringen und ihm als Ordensschwester nachfolgen möchte. In diesem Moment konnte ich meine Berufung aus tiefem Herzen annehmen und bejahen. Nachdem die Entscheidung gefallen war, wurden mir eine unglaubliche Freude und ein tiefer innerer Friede geschenkt.

 

Als ich mir nun die Frage stellte, in welche Gemeinschaft mich der Herr ruft, erinnerte ich mich an die Dominikanerinnen von Wettenhausen, von denen mir meine Patentante erzählt hatte. Nachdem ich mich erst auf der Homepage des Klosters informierte und mich dann im März 2019 das erste Mal mit Sr. Mechthild getroffen hatte, war die Entscheidung für mich ganz schnell gefallen: Ich möchte Dominikanerin werden! Die Ausgewogenheit der dominikanischen Spiritualität sprach mich sehr an: Gott und die Menschen, Kontemplation und Aktion, Betrachten und Weitergeben. Und um es in drei Punkten kurz zusammen zufassen geht es darum Gott zu loben, das Evangelium zu verkünden und die Menschen zu segnen.

 

 

In den vergangenen Monaten in denen ich nun in Wettenhausen in der Gemeinschaft der Dominikanerinnen mitleben, mitbeten und mitarbeiten durfte, hat sich dieser Ruf Gottes in seine Nachfolge bestätigt und ich freue mich, dass jetzt den nächsten Schritt tun durfte: am 8. August 2020, am Fest des heiligen Dominikus, begann mein Noviziat mit der Einkleidung.

EUR 5 Mio. vom Bund für die Klausur!

Für die Sanierung des Klausurbereichs gibt der Bund EUR 5 Mio. als Zuschuss!

 

Bis es endlich losgehen kann müssen allerdings noch viele bürokratische Hürden genommen werden...

 

Hier der Link zum Artikel in der Günzburger Zeitung.

 

 

Das Klostermuseum kommt!

Nachdem letzte Woche bereits der Bauantrag eingereicht wurde, haben wir am Freitag einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung unseres Klostermuseums gemacht: 

 

Landrat Hubert Hafner und Priorin Amanda Baur unterzeichneten die vom Kreistag beschlossene Vereinbarung zur Errichtung und zum Betrieb des Klostermuseums in Wettenhausen - Kernpunkt: ein Zuschuss des Landkreises von 50.000 Euro jährlich.

 

Voraussichtlicher Eröffnungstermin: Ende 2019

 

Zum vollständigen Artikel der Günzburger Zeitung geht es hier.

Standortkampagne Landkreis Günzburg

"Ich bin Schwester M. Amanda Baur. Geboren bin ich in Kempten (Allgäu) und war 38 Jahre lang Lehrerin. Aktuell bin ich Ordensfrau im Kloster Wettenhausen. Ich gehe sehr gerne in Wettenhausen spazieren – vor allem auf dem nahegelegenen Kalvarienberg ist es sehr schön!"

 

Vielen Dank an das Regionalmarketing des Landkreises, dass wir bei dieser schönen Kampagne dabeisein dürfen! Den Link zur Kampagnen-Seite der Regionalmarketing Günzburg finden Sie hier.

 

 

Benefizkonzert

Vielen Dank an Christiane Friedrich , Elke Gallenmüller und Markus Putzke!

 

Den Artikel aus der Günzburger Zeitung finden Sie hier.

Turmsanierung abgeschlossen

Zum Abschluss der Sanierung des westlichen Zwiebelturms kam eigens der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein nach Wettenhausen, um sich ein Bild über die Baufortschritte zu machen.

 

Nüßlein unterstützt das Projekt schon seit vielen Jahren und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der Bund 120.000 Euro für die Renovierung des nun fertiggestellten Zwiebelturms zur Verfügung gestellt hat.

 

Den zugehörigen Zeitungsartikel finden Sie hier.

Profess Sr. Mechthild

Großer Tag heute! Ewige Profess von Sr. Mechthild und Professerneuerung von Sr. Theresia und Sr. Lucia.

 

Den zugehörigen Artikel aus der Günzburger Zeitung finden Sie hier.

 

Nachfolgend gelangen Sie zur Bildergalerie!

Bildergalerie

Sanierung des Westturms - Teil 2

Das Gerüst steht, die Dachdeckung ist abgenommen - jetzt können die Zimmerleute anrücken!



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Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes, frohes und erholsames Osterfest!


Sanierung des Westturms

Wir starten in den Frühling mit einer kleineren Baumaßnahme: In den nächsten Wochen wird die Turmzwiebel des Westturms saniert, d.h. die tragende Holzkonstruktion sowie die Deckung werden erneuert.

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!



Fernsehbericht in katholisch1tv "Altes Holz & Frischer Geist"

 

Hier finden Sie den Beitrag aus der Sendung vom Sonntag 04. März 2018

 

Altes Holz und frischer Geist: Benefizprojekt im Kloster Wettenhausen

 

Quelle: katholisch1tv (k1.tv)


Fernsehbeitrag zur Skulpturen-Ausstellung bei Augsburg TV "Hallo Günzburg"

Vor ein paar Tagen war ein Team von "atv" im Kloster und hat einen Bericht zur Ausstellung erstellt.

Hier finden Sie die Sendung "Hallo Günzburg" vom 28. 02. :

 

Skulpturen-Ausstellung im Kaisersaal

 

Nach 08:15 Minuten kommt der Beitrag aus dem Kloster.

Mit einem Inerview des Künstlers Franz Hämmerle (Windach) und der Priorin Sr. Amanda.


Gemeinde saniert Kindergarten im Kloster

 

 

 

 

Artikel aus der Günzburger Zeitung zur anstehenden Kindergartensanierung

 

 


Wir trauern um Sr. Katharina

Sr. Katharina wurde am 6. August 1931 in Seysdorf/Niederbayern als zehntes Kind einer Hopfenbauernfamilie geboren. Sie besuchte die Volksschule in Au und danach das Gymnasium der Zisterzienserinnen in Seligenthal/Landshut.

Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Geschichte und Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.1958 trat sie eine Lehrerinnenstelle an der St.Thomasschule in Wettenhausen an. Nach einiger Zeit begann sie sich für das Klosterleben zu interessieren und trat schließlich ins Kloster ein. 1962 legte sie ihre erste Profess ab.

Bis 1992 versah sie ihren Schuldienst in Wettenhausen. Mit größtem Engagement kam sie ihren Pflichten als Lehrerin, Klosterphotographin und Archivarin nach. Meistens arbeitete sie bis spät in die Nacht hinein und bemühte sich immer, ihre vielfältigen Interessen und Aufgaben mit den klösterlichen Pflichten zu vereinbaren.

Auch nach ihrer Pensionierung war ihr Arbeitseifer unermüdlich und sie verfasste in dieser Zeit einige bedeutende Schriften zur Klostergeschichte von Wettenhausen. Daneben pflegte sie jahrelang den Klosterfriedhof, führte zahlreiche Besuchergruppen durch die Pfarrkirche und Räume des Klosters und versah das Amt der Archivarin und Chronistin des Klosters.

Selbst auf dem Krankenlager versuchte sie noch, soweit es ihr gesundheitlicher Zustand zuließ, an der Klosterchronik zu arbeiten. Ihr historischer Eifer war bis zu ihrem letzten Tag ungebrochen. Am frühen Morgen des 8. Februar 2016 holte Gott sie heim. Sie darf nun ausruhen von ihrer Mühen in seinem ewigen Frieden.

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Radiointerview im BR mit Sr. Amanda zu den neuen Schwestern

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Zuwachs im Kloster

 

 



Artikel aus der Günzburger Zeitung über die drei neuen Schwestern aus Maria Rosenberg.


Sr. Lucia

Aus einer gläubigen und kinderreichen Familie in Brasilien stammend, nahm ich selbstverständlich regelmäßig an den Gottesdiensten teil. Als kleines Mädchen blieb ich beim Gottesdienst nicht bei meinen Eltern und Geschwistern, sondern bevorzugte es bei den hellgekleideten Ordensschwestern zu sitzen, die anziehend auf mich wirkten.

 

Eines Tages zeigten uns die Schwestern Dias von ihrem Apostolat. Da entschloss ich mich – mit sieben Jahren – auch so eine Schwester zu werden. Damals war ich noch nicht in der Schule, doch der Gedanke trug mich mehr oder weniger bewusst. Mit Leibeskräften sang ich gemeinsam mit meiner Schwester Berufungslieder und wir waren fasziniert vom Echo unseres Gesangs. Da spürte ich, dass Gott mich wirklich beruft.

Wir sangen eigentlich Bibeltexte: „Die Ernte ist groß, doch es gibt wenig Arbeiter. Das Getreide ist reif, niemand erntet es. Viele sind berufen, fast niemand hat Zeit. Die Entscheidung liegt bei dir.“ Oder : „Jesus, du standest damals am Ufer, suchtest Menschen, dir nachzufolgen, mit Gottes Botschaft die Herzen zu fangen. O Jesus, du hast mich dort schon gesehen, deine Stimme rief meinen Namen aus. Siehe, mein Boot, Herr, lass am Ufer ich liegen, mit dir, Jesus, beginne ich meinen Fang.“ Mit 14 Jahren schließlich, war ich fest entschlossen ins Kloster zu gehen, ohne jedoch recht zu wissen, was das wirklich bedeutet.

 

Meine Mutter wollte mich auf die Probe stellen und sagte, wenn ich das wolle, solle ich alleine dorthin fahren. Das Kloster, in das ich gerne eintreten wollte und in dem eine Bekannte von uns lebte, war fast 500 km von meiner Heimatstadt Curitiba entfernt, in Wenceslau Braz, und ich war noch nie allein verreist. Doch ich sagte einfach: „Das mache ich!“ Und so fuhr ich alleine in die fremde Stadt.

 

Ich blieb drei Tage bei den Schwestern. Dann war ich überzeugt, dass das Ordensleben meine Berufung ist. Monate später brachten mich meine Eltern endgültig ins Kloster und da erfuhr ich aus dem Munde meines Vaters, dass er selbst einst Priester werden wollte, ihm aber verschiedene Hindernisse in den Weg gelegt worden waren, so dass es nicht möglich war, diesen Weg zu beschreiten. Da habe er zu Gott gesagt: „Wenn Du eines meiner Kinder berufen willst, werde ich mich geehrt fühlen und dem nicht im Wege stehen.“ So verbrachte ich nun meine Aspirantatszeit (fünf Jahre) im Kloster der Dominikanerinnen in Wenceslau Braz und schloss meine Berufsausbildung als Grundschullehrerin ab.

 

Gerne half ich bei der Katechese und den Andachten in den Dörfern ringsum. Ich hatte mich noch nicht für immer an die Gemeinschaft der Dominikanerinnen in Brasilien gebunden, da kam der Ruf, die Heimat zu verlassen und zu anderen Ufern aufzubrechen. Spontan und freudig folgte ich dem Ruf, nach Deutschland zu kommen, mit dem Gedanken: „Wenn ich dort nur etwas helfen kann.“

 

Mir liegt vor allem die eucharistische Anbetung sehr am Herzen und ich habe erkannt, dass Gott uns damit eine Aufgabe für unsere Zeit gegeben hat: Gerade heute las ich bei Jeremia 24 die Vision von den Feigenkörben. Bei dem Korb mit den guten Feigen sagte der Herr: „Wie auf diese guten Feigen, so schaue ich liebevoll auf die Verschleppten aus Juda, die ich von diesem Ort vertrieben habe ins Land der Chaldäer. Ich richte meine Augen liebevoll auf sie … ich will aufbauen, nicht niederreißen, einpflanzen, nicht ausreißen. Ich gebe ihnen ein Herz, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.“

 

Bei der Anbetung schenken wir dem Herrn die Gelegenheit, uns so liebevoll anzuschauen und uns ein Herz zu geben, das IHN erkennt. Einen Raum der Begegnung mit dem Herrn zu schaffen, darin sehe ich meine Berufung: Selbst unter dem liebevollen Blick Jesu zu sein und andere dazu einzuladen.

Sr. Mechthild

Ich wuchs in einer gläubigen, katholischen Familie auf und hatte mit 12 Jahren das erste Mal den Gedanken Ordensfrau zu werden.

 

Nachdem ich mich in der Pubertät von der Kirche abgewandt hatte und schließlich durch die Firmung wieder zur Kirche gefunden hatte, fühlte ich mit 17 Jahren sehr deutlich den Ruf Jesu ihm im Ordensleben nachzufolgen.

 

Aber ich fühlte mich zu jung und wollte vorher noch einiges erleben und schob so eine Antwort auf diesen Ruf in die Zukunft. Zudem ging ich zwar wieder in die Kirche, hatte aber doch meine Zweifel, ob es sich lohnt sein ganzes Leben in dieser Kirche, wie wir sie immer wieder erleben, einzusetzen.           

 

Wieder fünf Jahre später, als ich 22 Jahre alt war, hatte ich die große Gnade während meines Mathematik-Studiums ein Auslandssemester in Neuseeland verbringen zu dürfen. Dort erlebte ich Kirche ganz anders als in Deutschland: jung, dynamisch, begeisternd, offen und einfach. Davon angesteckt intensivierte sich mein Glaubensleben. Ich begann täglich die heilige Messe zu besuchen, oft zu beichten und las so viel in der Bibel – auf englisch und deutsch – dass mein englischer Wortschatz von biblischen Begriffen durchdrungen war. Auch habe ich in dieser Zeit viel gebetet und gefastet. Und dann kam wieder der Anruf Gottes, noch deutlicher und dringender als zuvor: Warum willst du keine Ordensschwester werden? Immer wieder und wirklich deutlich stellte sich mir diese Frage und nach einer recht kurzen Zeit des Betens und Fastens stand meine Antwort fest: „Ja, ich will Ordensschwester werden.“ Endlich konnte ich auch innerlich „Ja“ sagen zu diesem Ruf, den ich schon länger verspürte. Doch meine große Frage war nun: „Wie wird man denn Ordensfrau? Und wo, in welchem Orden, in welchem Kloster ist mein Platz?“

               

Zurück in Deutschland merkte ich sehr schnell, dass mir Neuseeland zwar viel besser gefiel, dass ich aber hier viel dringender gebraucht werde und dass Gott mich hier, in Deutschland, haben möchte. Kurz vor meinem Auslandssemester hatte ich in einem Vortrag von P. Hans Buob einen Satz aufgeschnappt, der mir nun Wegweiser war. P. Buob sagte sinngemäß, dass Gott in der Regel nicht dazu beruft eine Ausbildung oder ein Studium abzubrechen, sondern möchte, dass wir das erst fertig machen und dann seinem Ruf folgen, der in dieser Wartezeit in uns geprüft wird und wächst. Somit war mir also klar, dass ich mein Studium abschließen würde und bat Gott mir dann nach dem Studium zu zeigen, wo er mich haben wolle.

 

Gegen Ende meines Studiums, welches ich 2009 erfolgreich mit dem Diplom abschloss, begann ich mich über Orden und Klöster zu informieren. Als Kind unserer Zeit, nutzte ich das Internet dafür und musste feststellen, dass es sehr viele Orden und unzählige Klöster gibt. Schnell war mir klar, dass ich mir unmöglich alle diese Klöster und Konvente anschauen könnte um herauszufinden wo Gott mich haben wollte, denn ich würde mit dem Anschauen wohl kaum vor meinem 80-ten Lebensjahr fertig werden und dann wäre es für einen Eintritt etwas zu spät. Also beschloss ich statt Klöster anzuschauen weiter um Weisung und Führung zu beten.

               

Der Dominikanerorden zog mein Interesse auf sich. Zu einen hatte ich in Neuseeland Dominikaner kennen und schätzen gelernt und zum anderen faszinierte mich die dominikanische Spiritualität: Der missionarische Eifer auf der einen Seite und die tiefe Verbundenheit mit Gott im Gebet auf der anderen Seite. Die Wahrheit erkennen, betrachten und verkünden.                

 

Doch auch Dominikanerinnen gibt es viele in Deutschland. So kam ich noch nicht so recht weiter. Schließlich sprach ich in der Beichte mit einem Priester darüber und er riet mir dringend, mich um einen geistlichen Begleiter zu bemühen. Obwohl ich dies schon mehrfach versucht hatte, allerdings ohne Erfolg, startet ich nun also einen neuen Versuch und fand dank Gottes Gnade tatsächlich eine Schwester, die bereit und in der Lage war mich zu begleiten, zu der ich Vertrauen fassen konnte und bei der ich das Gefühl hatte, dass sie mich nicht für ihren eigenen Orden gewinnen wollte, sondern wirklich offen war.

 

Sie stellte mir vier Fragen, die ich dann nach und nach schriftlich beantwortete und jeweils in Gesprächen mit ihr durchsprach. Diese vier Fragen und die gemeinsame Besprechung und Reflexion der Fragen haben mir geholfen klar zu sehen und zu erkennen, welchen Platz Gott für mich bereitet. Am Ende sah ich Gottes Führung so deutlich und klar vor mir, dass ich merkte, wenn ich zu dem Weg, den ich nun erkannte, „Nein“ sagen würde, dann müsste ich auch sagen „Ich glaube nicht an Gott.“

 

Ich sagte schließlich ja, obwohl mir klar war und Jesus mir dies auch deutlich zu verstehen gab, dass es kein einfacher Weg ist. Aber es ist Sein Weg für mich. Und ich vertraue Ihm.

 

Nach inzwischen fünf Jahren im Kloster, kann ich bestätigen, dass Jesus recht hatte: Es ist kein einfacher Weg, aber der Weg, der mich glücklich und zufrieden macht, weil ich ganz Jesus gehöre und ER mir.

 

Sr. Theresia

Audio-Datei aus dem Interview mit Radio Horeb.