Wieso sind Sie eigentlich ins Kloster gegangen?

Sr. Lucia

Aus einer gläubigen und kinderreichen Familie in Brasilien stammend, nahm ich selbstverständlich regelmäßig an den Gottesdiensten teil. Als kleines Mädchen blieb ich beim Gottesdienst nicht bei meinen Eltern und Geschwistern, sondern bevorzugte es bei den hellgekleideten Ordensschwestern zu sitzen, die anziehend auf mich wirkten.

 

Eines Tages zeigten uns die Schwestern Dias von ihrem Apostolat. Da entschloss ich mich – mit sieben Jahren – auch so eine Schwester zu werden. Damals war ich noch nicht in der Schule, doch der Gedanke trug mich mehr oder weniger bewusst. Mit Leibeskräften sang ich gemeinsam mit meiner Schwester Berufungslieder und wir waren fasziniert vom Echo unseres Gesangs. Da spürte ich, dass Gott mich wirklich beruft.

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Sr. Mechthild

Ich wuchs in einer gläubigen, katholischen Familie auf und hatte mit 12 Jahren das erste Mal den Gedanken Ordensfrau zu werden.

 

Nachdem ich mich in der Pubertät von der Kirche abgewandt hatte und schließlich durch die Firmung wieder zur Kirche gefunden hatte, fühlte ich mit 17 Jahren sehr deutlich den Ruf Jesu ihm im Ordensleben nachzufolgen.

 

Aber ich fühlte mich zu jung und wollte vorher noch einiges erleben und schob so eine Antwort auf diesen Ruf in die Zukunft. Zudem ging ich zwar wieder in die Kirche, hatte aber doch meine Zweifel, ob es sich lohnt sein ganzes Leben in dieser Kirche, wie wir sie immer wieder erleben, einzusetzen.           

 

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Sr. Theresia

Audio-Datei aus dem Interview mit Radio Horeb.


In dem Buch "Orte der Einkehr" finden Sie die Berufungsgeschichten einiger weiterer Dominikanerinnen von Wettenhausen.